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Das Jesus-Projekt: Die Geschichte von Jesus als...
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Wie war das noch einmal mit Jesus? Geburt im Stall, vorbildliches Leben, Tod am Kreuz und schließlich Auferstehung. Wer es etwas genauer wissen möchte, erlebt mit diesem packend inszenierten Hörspiel die ganze Geschichte von Jesus. Der Einspielung liegt der Originaltext des Lukas-Evangeliums in der Übersetzung Martin Luthers zugrunde. Prominente Sprecherinnen und Sprecher lassen das dramatische Geschehen vor Ihrem inneren Auge lebendig werden. Die authentische Soundkulisse holt das Leben und die Botschaft Jesu direkt in unsere Zeit! Mit Bodo Primus als Erzähler, Philipp Schepmann als Jesus, Christian Brückner als Johannes der Täufer, Christopher Krieg als Petrus und vielen anderen. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Christian Brückner, Philipp Schepmann, Bodo Primus. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/dbig/000041/bk_dbig_000041_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

Anbieter: Audible
Stand: 15.08.2020
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Michael Kohlhaas, Hörbuch, Digital, 1, 253min
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Heinrich von Kleist wurde 1777 in Frankfurt (Oder) geboren. Er starb 1811 in Berlin. Die Novelle "Michael Kohlhaas" (1808) zählt zu den bekanntesten Werken Kleists und behandelt auf sprachlich virtuose Weise die Themen Recht, Gerechtigkeit und Selbstjustiz. Der Novelle liegt ein authentischer Fall aus dem 16. Jahrhundert zugrunde. Sven Görtz über seine Interpretation: "Wenn Kleist heute leben würde und Fußballer wäre, wir würden ihn einen Dribbelkünstler nennen müssen. Er schreibt so wie ein Fußballstar seine Gegner umdribbelt - immer wieder ein Hacken in der Syntax, ein Schlenker, eine Finte in einem Nebensatz. Und das in Sätzen, die nicht selten über eine halbe Buchseite laufen - eine brachiale Lust an Sprache und Rhythmus, die für mich als Sprecher eine wunderbare Herausforderung ist. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Sven Görtz. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/xbae/000007/bk_xbae_000007_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

Anbieter: Audible
Stand: 15.08.2020
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Dieser Sammelband vereinigt die wichtigsten und innovativsten Beiträge aus der Sektion Wahrnehmungsdialektologie des 6. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD); er soll einen Eindruck über den aktuellen Forschungsstand der Disziplin verschaff en. Das Ziel ist es, einen multiperspektivischen Zugang zur aktuellen wahrnehmungsdialektologischen Forschung zu ermöglichen. Das thematische Spektrum ist breitgefächert, neben den Schwerpunkten Dialektgebrauch, -bewertung und -wahrnehmung stehen auch theoretisch-modellbildende Ansätz e im Fokus: Welche Konzepte gibt es, um die Begriff e Laie und Wissen in der Wahrnehmungsdialektologie zu defi nieren? Wie können die Methoden der traditionellen Dialektologie sinnvoll mit wahrnehmungsdialektologischenMethoden verknüpft werden? Welche Bedeutung haben Spracheinstellungen für den Sprachwandel? Wie bewerten Sprecherinnen und Sprecher des Deutschen regionale Varietäten, und welche Konzeptualisierungen liegen diesen zugrunde? Welche Auswirkungen haben politische Grenzen auf die dialektale Sprechweise und deren Wahrnehmung?

Anbieter: buecher
Stand: 15.08.2020
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Dieser Sammelband vereinigt die wichtigsten und innovativsten Beiträge aus der Sektion Wahrnehmungsdialektologie des 6. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD); er soll einen Eindruck über den aktuellen Forschungsstand der Disziplin verschaff en. Das Ziel ist es, einen multiperspektivischen Zugang zur aktuellen wahrnehmungsdialektologischen Forschung zu ermöglichen. Das thematische Spektrum ist breitgefächert, neben den Schwerpunkten Dialektgebrauch, -bewertung und -wahrnehmung stehen auch theoretisch-modellbildende Ansätz e im Fokus: Welche Konzepte gibt es, um die Begriff e Laie und Wissen in der Wahrnehmungsdialektologie zu defi nieren? Wie können die Methoden der traditionellen Dialektologie sinnvoll mit wahrnehmungsdialektologischenMethoden verknüpft werden? Welche Bedeutung haben Spracheinstellungen für den Sprachwandel? Wie bewerten Sprecherinnen und Sprecher des Deutschen regionale Varietäten, und welche Konzeptualisierungen liegen diesen zugrunde? Welche Auswirkungen haben politische Grenzen auf die dialektale Sprechweise und deren Wahrnehmung?

Anbieter: buecher
Stand: 15.08.2020
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Michael Kohlhaas, Hörbuch, Digital, 1, 267min
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Kleists Erzählung aus dem Jahre 1808 erzählt die Geschichte des Rosshändlers Kohlhaas, den ein Junker um zwei Pferde betrügt. Als Kohlhaas sein Recht vor Gericht einzuklagen versucht, die Klage aber abgewiesen wird, zieht er ein Heer Freiwilliger zusammen und erklärt der Obrigkeit den Krieg. Der Erzählung liegt eine historische Begebenheit zugrunde. Mit Worterklärungen und Biografie zum Lesen und Ausdrucken. "An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit. Dieser außerordentliche Mann würde, bis in sein dreißigstes Jahr für das Muster eines guten Staatsbürgers haben gelten können. Das Rechtgefühl aber machte ihn zum "Räuber und Mörder." Der Sprecher: Mehmet Kurtulus wurde am 27. April 1972 in der türkischen Stadt Usak geboren. Im Alter von zwei Jahren zog er mit seiner Familie nach Salzgitter in Niedersachsen. Er studierte Schauspiel in Hamburg bei der renommierten Schauspielerin Anne Marks Rocke. 1998 gelang Mehmet Kurtulus in der Rolle des läuterungswilligen Kleinkriminellen Gabriel in dem Spielfilm "Kurz und Schmerzlos" von Fatih Akin der Durchbruch. Für diese Rolle erhielt er in Locarno den Bronzenen Leoparden und 2001 den Grimme-Preis. 2002 besetzte die Regisseurin Doris Dörrie in ihrem Streifen "Nackt" mit ihm erstmals einen türkischstämmigen Deutschen ohne Bezug zu seiner Herkunft, was es zuvor im deutschen Film in einer Hauptrolle nicht gegeben hatte. 2007 gab der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bekannt, dass Mehmet Kurtulus den Hamburger Tatort 08 übernehmen wird. Mehmet Kurtulus lebt heute in Berlin und ist mit seiner Lebenspartnerin Desiree Nosbusch zusammen. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: N.N.. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/hgut/000026/bk_hgut_000026_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

Anbieter: Audible
Stand: 15.08.2020
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Phonetische Aspekte zwischensprachlicher Interf...
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Der fremdländische Akzent im Deutschen wurde u.a. mit dem umstrittenen und weitgehend in Vergessenheit geratenen Konzept der Artikulationsbasis erklärt. Diese Arbeit versucht eine Neuaufnahme des Konzeptes, indem sie die Artikulationsbasis an der phonetischen Ausprägung der Häsitationspartikel nicht-nativer Sprecher des Deutschen festmacht. Der Untersuchung liegt ein eigens erzeugtes Korpus L2-Deutsch mit zehn Ausgangssprachen zugrunde. Es konnte eine deutliche Abweichung im Häsitationsvokal nachgewiesen werden, die mit der sprachspezifischen Artikulationsbasis der L2-Sprecher in Zusammenhang steht. Aus den Ergebnissen werden Vorschläge für eine Verbesserung der Ausspracheschulung abgeleitet.

Anbieter: Dodax
Stand: 15.08.2020
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Texte - Diskurse - Interaktionsrollen
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Aus dem Inhalt:Ingo Warnke: Texte in Texten - Poststrukturalistischer Diskursbegriff und Textlinguistik.Der Aufsatz behandelt Grundlagen einer zukünftigen Diskurslinguistik, die sich als Erweiterung bisheriger Forschungsfelder der Textlinguistik begreift. Dabei erfolgt ein Bezug auf die poststrukturalistische Philosophie, insbesondere in der Ausprägung Michel Foucaults. Es wird gezeigt, dass die Rezeption des linguistischen Strukturalismus in der Philosophie erfolgt, eine Rezeption des Poststrukturalismus durch die Sprachwissenschaft jedoch noch zu erwarten ist. Die Diskurslinguistik, die Texte in Texten untersucht, bietet dafür ein geeignetes Feld.Katja Faulstich: „Es gibt viel Raum diesseits des Rubikon". Diskursanalytische Untersuchung des Begriffs Leben im Umfeld der 2. Berliner Rede des Bundespräsidenten Johannes Rau.Am Beispiel der Diskussion um die Gentechnologie und insbesondere um die Erforschung embryonaler menschlicher Stammzellen stellt Faulstich den Ansatz einer diskursanalytischen Untersuchung vor, die der Bedeutungskonstitution von Zentralbegriffen im Kontext umfassenderer Argumentationszusammenhänge nachgeht. Grundlage der Untersuchung sind Pressetexte, die Argumentationsmuster in Bezug auf Leben enthalten und inhaltlich im Zusammenhang mit der einflussreichen Rede von Rau stehen. Vorgeschlagen wird ein Mittelweg zwischen rein formal charakterisierbaren und thematisch präzisierten Argumentationsmustern, der zur Herausarbeitung kontextspezifischer Topoi führt. Im Korpus finden sich einerseits mehrere allgemein verbreitete Topoi, nämlich: Geschichts-Topos (weil die Geschichte lehrt ...), Gesetzes-Topos (weil ein Gesetz vorschreibt ...), Ethik-Topos (weil eine Handlung mit ethischen Prinzipien übereinstimmt ...), Gefahren-Topos (weil eine Handlung gefährliche Folgen hat ...), Nutzen-Topos (weil eine Handlung einen Nutzen bringt), andererseits jeweils ein thematisch spezifischer Topos der Befürworter und Gegner: Identitäts- bzw. Differenz-Topos (weil der Embryo unter dem Aspekt xy mit menschlichem Leben (nicht) gleichzusetzen ist ...). Das Vorkommen der Topoi wird quantitativ ausgewertet und mit zahlreichen Belegen illustriert.Klaus Brinker: Textsortenbeschreibung auf handlungstheoretischer Grundlage (am Beispiel des Erpresserbriefs).Brinker stellt zunächst sein allgemeines Modell der Text(sorten)beschreibung vor, bei dem er die folgenden Aspekte unterscheidet: situativer (kontextueller) Aspekt, Textfunktion, Textthema und sprachliche Beschreibungsebene. Er exemplifiziert dies dann am Beispiel des Erpresserbriefes: Über die genauen situativen Umstände gibt das (vom BKA anonymisiert zur Verfügung gestellte) Material keinen Auf-schluss, Brinker rechnet Erpresserbriefe „eher dem privaten als dem offiziellen Handlungsbereich" zu und geht v.a. auf die Selbstdarstellung und Hinweise auf die Beziehung zwischen den Interaktanten ein, die teilweise stilisiert wird (etwa als geschäftsmäßige). In textfunktionaler Hinsicht werden Erpresserbriefe als „spezifische Verbindung von zwei Funktionstypen" (Drohen und Sanktionsankündigung) charakterisiert. Die thematische Struktur basiert entsprechend auf zwei Themen (Zahlung, Sanktion), die jeweils nach dem deskriptiven Muster entfaltet werden. Ein eigener Abschnitt ist den (bei übereinstimmenden konstitutiven Merkmalen gleichwohl möglichen) Strukturvarianten der Textsorte gewidmet. In dem kurzen Abschnitt zu sprachlich-stilistischen Aspekten geht Brinker v.a. auf die Bedeutung der strategischen Wahl stilistisch markierter Formen ein.Valérie Robert: Briefformen in der Presse. Versuch einer situativen und metakommunikativen Klassifizierung.Im Gegensatz zu anderen Studien (zum Offenen Brief), in denen als Grundlage in der Regel isoliert voneinander entstandene Exemplare herangezogen werden, geht es Robert wesentlich darum, verschiedene Texte in ihrer Vernetztheit zu untersuchen und dabei zugleich Differenzierungskriterien für die Abgrenzung verschiedener Textsorten zu erarbeiten (insbesondere Zeitungsartikel, Brief, Offener Brief, Leserbrief). Als Hauptmaterial hat sie zu diesem Zweck 59 Texte zugrunde gelegt, die sich mit der Verleihung des Konrad-Adenauer-Preises an den umstrittenen Historiker E. Nolte und der zu diesem Anlass gehaltenen Laudatio von H. Möller befassen. Eine Differenzierung zwischen diesen Texten ist weder unter Rückgriff auf die (hier appellative) Funktion noch auf das Thema bzw. die thematische Entfaltung möglich. Eine Abgrenzung wird möglich, wenn folgende Aspekte differenziert berücksichtigt werden: Status des Schreibers (der Unterschiede im Formulativ-Stilistischen nach sich zieht), Sichtbarwerden des Schreibers (durch ich usw.) und Herstellung des Kontakts zum Rezipienten. Dabei ist einerseits die direkte Ansprache möglich - du, aber auch andere Mittel, die Robert unter dem Sammelbegriff vokativer Modus zusammenfasst - anderseits aber auch eine indirekte Form, bei der der eigentlich gemeinte Adressat wie ein außerhalb der Kommunikation stehendes Wesen behandelt wird - Robert spricht hier vom nicht-personalen Modus. Zusätzlich werden diverse Zwischen- und Spielformen (u.a. die Fingierung) besprochen und auf ihre kommunikative Funktion hin untersucht. - Der Anhang enthält 16 Textbeispiele.Mikaela Petkova-Kessanlis: Antrittsvorlesungen - ein Fall für sich?Auf der Grundlage eines Textkorpus von 14 (überwiegend im Internet zugänglichen) Antrittsvorlesungen und einer Fragebogenerhebung geht Petkova-Kessanlis den Spezifika dieser bislang nicht näher untersuchten Textsorte nach. Sie hebt vor allem ihren ,Schnittstellen-Charakter' hervor, der mit zahlreichen Beispielen verdeutlicht wird: Antrittsvorlesungen sind nicht nur bereits in der Primärsituation (des einmaligen Vortrags) mehrfachadressiert, sondern erreichen bei ihrer Veröffentlichung nochmals ein ganz anderes Publikum. Sie oszillieren zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit, Fachsprachlichkeit und Allgemeinsprachlichkeit und sollen sowohl dem Gebot wissenschaftlicher ,Objektivität'/Unpersönlichkeit gerecht werden, als auch die Möglichkeit bieten, den Vortragenden als Individuum kennenzulernen. Angesichts dessen (und auch wegen der großen Varianz zwischen den Textexemplaren) problematisiert die Autorin den Versuch einer genaueren typologischen Zuordnung dieses ,Sonderfalls', aber auch die mögliche Konsequenz, vorliegende Klassifikationsansätze gänzlich aufzuweichen.Jakob Wüest: Teiltextsorten und Sprechakthierarchie in Gerichtsurteilen.Wüest untersucht die Tempus- und Modusverteilung, die vielfach als für die Differenzierung von Textsorten geeignete Kriterien behandelt werden, kommt allerdings zu dem Schluss, dass rein quantitative Untersuchungen selbst dann enttäuschend bleiben, wenn dabei zwischen Teiltexten differenziert wird. Dies wird anhand von deutsch- und französischsprachigen schweizerischen Urteilen der Berufungsinstanz Kassationsgericht (mit der Makrostruktur ,Feststellungen' und ,Erwägungen') gezeigt. Um zu einem differenzierten qualitativen Vorgehen zu gelangen, erprobt er eine Analyse, die die illokutiven Rollen der einzelnen Sprechakte bestimmt, kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass die dominierenden Sprechakte bei den Gerichtsurteilen zweideutig sind, insofern die Texte sich an unterschiedliche Adressaten wenden (deklarativ gegenüber den direkt Beteiligten und assertativ gegenüber einem erweiterten Publikum). Bei den (teilweise fakultativen) untergeordneten Sprechakten (v.a. sachverhaltsklärende und argumentative) ist die Varianz noch größer, so dass der Versuch einer generellen Charakterisierung der Illokutionsstruktur von Gerichtsurteilen nur sehr oberflächliche Feststellungen erlaubt und für eine differenzierte Beschreibung der verwendeten Ausdrucksmittel nicht ausreicht.Wolf-Dieter Krause: Text und Textsorte in der fremdsprachigen Kommunikation.Der Aufsatz behandelt Gemeinsamkeiten und Unterschiede von in der Mutter- bzw. einer Fremdsprache erzeugten Texten und differenziert zunächst unterschiedliche Konstellationen fremdsprachiger Kommunikation (Fremdsprachler mit Muttersprachler, Lingua Franca, Tandem-Situation, Unterrichtssituation). Die Gemeinsamkeiten sieht Krause v.a. auf der soziolinguistischen Ebene, da es allemal um das Bewältigen kommunikativer Anforderungen in einer bestimmten Kommunikationssituation geht. Unterschiede betreffen demgegenüber insbesondere die psycholinguistische Ebene, da bei der Kommunikation in der Fremdsprache eine Disproportionalität zwischen Bewusstseinsinhalten und dem Verfügen über Ausdrucksmittel besteht. Die sich daraus ergebenden Abweichungen werden systematisiert (Abweichungen von Sprachsystemnormen, stilistischen und sprachlichkommunikativen Normen) und an zwei Beispieltexten exemplifiziert.Kirsten Adamzik: Interaktionsrollen. Die Textwelt und ihre Akteure.In dem Aufsatz geht es um eine Differenzierung der Konzepte Sprecher/Schreiber/ Textproduzent bzw. Hörer/Leser/Textrezipient, die als für die von Warnke geforderte „Erweiterung bisheriger Forschungsfelder der Textlinguistik" bedeutsam angesehen wird, was auch in den übrigen Beiträgen in mehr oder weniger eindringlicher Weise zum Ausdruck kommt. Es werden zunächst theoretische Konzepte für eine solche Differenzierung vorgestellt, insbesondere aus dem Bereich der Konversationsanalyse (E. Goffman u.a. mit Kategorien wie Adressat, Mithörer, Lauscher bzw. animator, author, principal) und des Polyphoniekonzepts (O. Ducrot u.a. mit Kategorien wie sujet parlant, locuteur-L, locuteur-?, enonciateur). Anschließend wird ausgehend von den in den Beiträgen dieses Bandes verwendeten Bezeichnungen für die Interaktanten eine Systematisierung unterschiedlicher Aspekte versucht, unter denen man sich auf die Beteiligten beziehen kann. Unterschieden werden: Interaktanten als Akteure der illokutionären Rolle, als Funktionsträger, Diskursakteure, Individuen, Mitglieder der Sprach-/Kommunikationsgemeinschaft und als Kommunikanten, d.h. konkret an einer Interaktion Beteiligte. Als Spezifikum der Kommunikation im öffentlichen Raum wird die Diskrepanz zwischen intendierten Adressaten und tatsächlichen Rezipienten, angestrebten und von Rezipienten/Mediatoren rekonstruierten Interpretationen auf inhaltlicher und funktionaler Ebene sowie partielle und oberflächliche Rezeption hervorgehoben, die eine Übertragung von Verfahren aus der Analyse von Direktkommunikation auf öffentliche Kommunikation als unangemessen erweisen.

Anbieter: Dodax
Stand: 15.08.2020
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Melancholie als poetologische Allegorie
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In Baudelaires und Flauberts berühmtesten Werken, Les Fleurs du Mal und Madame Bovary, kommt dem ennui, der epochenspezifischen Ausformung der Melancholie, eine zentrale Rolle zu: In Baudelaires Gedichtzyklus versucht der lyrische Sprecher Gedicht um Gedicht dieses 'schlimmste aller Laster' immer wieder aufs Neue erfolglos zu überwinden, und Flauberts Emma Bovary empfindet ein ständiges Ungenügen, von dem sie sich ebenso unaufhörlich wie vergeblich zu befreien versucht.Es ist die gleiche Struktur eines unstillbaren Begehrens, die den Fleurs du Mal wie Madame Bovary zugrunde liegt: Dem melancholischen lyrischen Sprecher wie der melancholischen Romanheldin erscheint die Welt grundsätzlich als defizitär, weshalb alles Neue eine Erlösung von dieser elementaren Mangelhaftigkeit zu versprechen scheint.Doch gehört es zum Wesen dieses Neuen, dass es, sobald es erscheint, zu etwas Altem wird, das es nun seinerseits zu überwinden gilt.Auf diese Weise wird eine Suche in Gang gesetzt, die kein Ende findet, und die als bewusst gestaltete Analogie zur modernen Ästhetik gedeutet werden kann - einer Ästhetik, in der die Kategorie des Neuen an die Stelle der alten Kategorie des Schönen tritt.

Anbieter: Dodax
Stand: 15.08.2020
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Melancholie als poetologische Allegorie
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In Baudelaires und Flauberts berühmtesten Werken, Les Fleurs du Mal und Madame Bovary, kommt dem ennui, der epochenspezifischen Ausformung der Melancholie, eine zentrale Rolle zu: In Baudelaires Gedichtzyklus versucht der lyrische Sprecher Gedicht um Gedicht dieses 'schlimmste aller Laster' immer wieder aufs Neue erfolglos zu überwinden, und Flauberts Emma Bovary empfindet ein ständiges Ungenügen, von dem sie sich ebenso unaufhörlich wie vergeblich zu befreien versucht.Es ist die gleiche Struktur eines unstillbaren Begehrens, die den Fleurs du Mal wie Madame Bovary zugrunde liegt: Dem melancholischen lyrischen Sprecher wie der melancholischen Romanheldin erscheint die Welt grundsätzlich als defizitär, weshalb alles Neue eine Erlösung von dieser elementaren Mangelhaftigkeit zu versprechen scheint.Doch gehört es zum Wesen dieses Neuen, dass es, sobald es erscheint, zu etwas Altem wird, das es nun seinerseits zu überwinden gilt.Auf diese Weise wird eine Suche in Gang gesetzt, die kein Ende findet, und die als bewusst gestaltete Analogie zur modernen Ästhetik gedeutet werden kann - einer Ästhetik, in der die Kategorie des Neuen an die Stelle der alten Kategorie des Schönen tritt.

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Stand: 15.08.2020
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