Angebote zu "Mündliche" (20 Treffer)

Kategorien

Shops

Lateinische Oralität
149,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Studie untersucht Gebrauch und Funktion der lateinischen Sprache in der mündlichen Kommunikation des Mittelalters. Während die Forschung über die Verwendung des Lateinischen in der mittelalterlichen Schriftsprache gut unterrichtet ist, ist das mündliche Latein weit gehend unerforscht, was u. a. an der Quellenlage liegt. Das Buch untersucht die Anlässe für lateinische Gespräche, die Inhalte der gelehrten Kommunikation und die Art des Erlernens und Lehrens der oralen Latinität. Neben einer Rekonstruktion der kommunikativen Standardsituationen, in denen Latein gesprochen wurde, untersucht die Studie die Normen sprechsprachlicher Kommunikation z. B. im Gerichtswesen, im Klerus, in der Diplomatie, im klösterlichen Alltag und an den Universitäten. Historische Einzelstudien, u. a. zu Petrarca, zum Konzil von Sens und dem Becket-Streit von 1164 sowie zum Regensburger Reichstag von 1471, zeigen exemplarisch auf, in welchen Zusammenhängen und von welchen Gesprächsteilnehmern Latein für die mündliche Kommunikation genutzt wurde und über welche Sprachkompetenz die Sprecher jeweils verfügten. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die orale Latinität des Mittelalters u. a. durch ein hohes Maß an Standardisierung und Formalisierung gekennzeichnet war, die in bestimmten Standardsituationen das Abrufen fester Textbausteine ermöglichte. Es handelte sich nicht um eine spontane, sondern um eine professionelle, rhetorisch weit gehend fixierte Kommunikation in wiederkehrenden Gesprächskonstellationen, die die volkssprachige Mündlichkeit nicht ersetzte, sondern ergänzte. Der Autor liefert mit dieser Studie einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der mittelalterlichen Latinität und Kommunikationsgeschichte.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Bewertung mündlicher Leistungen in der Schule. ...
15,50 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: An Ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Matthäus 7,16 Mündliche Leistungen zu bewerten gestaltet sich häufig schwieriger als angenom-men. Es besteht zunehmend die Gefahr, dass Kinder aufgrund ihres sozialen Back-grounds sowie ihrer mitgebrachten Fähigkeiten beurteilt werden, ohne dass Lernfort-schritte während des Unterrichts Beachtung finden. Weiterhin werden oftmals eher gute Noten für gute Beteiligungen und für gutes Sprechen verteilt, als für gutes Zuhö-ren und regelgerechtes Verhalten, die auch wichtige Bestandteile der Bewertung darstellen, jedoch oftmals vergessen werden. Grundlage für die Erbringung mündlicher Leistungen stellt die Gesprächsfähigkeit dar, die nicht angeboren ist, sondern erlernt werden muss. 'Gesprächsfähig sind Kinder, wenn sie sachangemessen und partnerbezogen miteinander sprechen. Sie finden sich in verschiedenen gegebenen Gesprächssituationen zurecht und können Sprecher- und Hörerrollen einnehmen, einen Gegenstand oder Sachverhalt richtig erfassen und verständlich wiedergeben, als Person authentisch sein und sich in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit anderen an vereinbarte Regeln halten. In schwierigen Situationen ergreifen sie die Möglichkeit zur Metakommunikation und thematisieren problematische Punkte.' Diese Hausarbeit ist im Zuge des Seminars 'Leistung und Benotung im Deutschun-terricht' entstanden, das sich mit den Erscheinungsformen von Leistung sowie den Bewertungsnormen und -modalitäten beschäftigt hat. In dieser Hausarbeit soll das Thema 'Bewertung mündlicher Schulleistungen' genauer untersucht und auf die ver-schiedenen Bewertungsaspekte näher eingegangen werden. Es folgt zunächst eine genauere Eingrenzung und Definition der Begriffe 'Leistungs-feststellung' und 'Leistungsbeurteilung' mit Herausstellung der pädagogischen und gesellschaftlichen Ambivalenz von Schulleistungen. Im Anschluss folgen die Kriterien und die Funktionen der Leistungsfeststellung sowie die möglichen Fehlerquellen, die sich bei der Bewertung von Leistung ergeben können. Das eigentliche Hauptthema der Hausarbeit 'Die Bewertung mündlicher Schulleistungen' schließt sich dem ersten Teil an. Auch die Bewertung mündlicher Leistungen innerhalb des Deutschunterrichts spielt in dieser Hausarbeit eine wichtige Rolle. Zum Schluss werden auszugsweise einige Möglichkeiten der Leistungsdokumentation vorgestellt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Bewertung von mündlicher Kommunikation im Fach ...
12,40 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2,0, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung 'Sprache ist eine komplexe, hochentwickelte Fähigkeit, die sich ohne bewusste Anstrengung oder formale Unterweisung beim Kind ganz spontan entwickelt und sich entfaltet, ohne dass das Kind sich der zugrundeliegenden Logik bewusst wird; sie ist qualitativ bei allen Menschen gleich und von allgemeineren Fähigkeiten wie dem Verarbeiten von Informationen oder intelligenten Verhalten zu trennen.' Sprache ist also in den Erbanlagen verankert, eine Fähigkeit, die man - im Normalfall - nicht erlernen muss. In einer soziobiologischen Studie von Dunbar aus dem Jahr 1996 wurde festgestellt, das sich 'die phylogenetische Entwicklung der Sprache an der kommunikativen Interaktion von zwei bis drei Individuen orientiert' , d.h. kommen zu einem Gespräch Menschen hinzu, teilt sich die Gruppe quasi automatisch in mehrere 2er und 3er Gruppen auf. Denn, um in einer größeren Gruppe ein Gespräch zu führen, bedarf es rhetorischer Fähigkeiten, die wiederum nicht angeboren sind. Hier kommen wir nun zur Gesprächsfähigkeit, die beim Menschen nicht genetisch veranlagt ist, die aber elementar ist, für jegliche mündliche Leistung. 'Gesprächsfähig sind Kinder, wenn sie sachangemessen und partnerbezogen miteinander sprechen. Sie finden sich in verschiedenen gegebenen Gesprächssituationen zurecht und können Sprecher- und Hörerrollen einnehmen, einen Gegenstand oder Sachverhalt richtig erfassen und verständlich wiedergeben, als Person authentisch sein und sich in Kommunikation und Zusammenarbeit mit anderen an vereinbarte Regeln halten. In schwierigen Situationen ergreifen sie die Möglichkeit zur Metakommunikation und thematisieren problematische Punkte.' Dies bedeutet, ein grundlegendes Ziel muss es sein, Kinder gesprächsfähig zu machen. Mit der Gesprächsfähigkeit erlangen sie eine Befähigung, die wertvoll, ja elementar für ihr gesamtes schulisches, später berufliches, aber auch privates Leben ist. Will man eine Fähigkeit sinnvoll ausbilden, bedarf es einer permanenten Leistungskontrolle, um Stärken und Schwächen heraus zu finden, um diese dann wieder rum bestmöglichst zu unterstützen und zu fördern. In dieser Hausarbeit wird der Frage nachgegangen, wie man mündliche Kommunikation bewerten kann? Wo treten dabei Probleme auf? Wo liegen die Grenzen? ...

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Lateinische Oralität
149,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Studie untersucht Gebrauch und Funktion der lateinischen Sprache in der mündlichen Kommunikation des Mittelalters. Während die Forschung über die Verwendung des Lateinischen in der mittelalterlichen Schriftsprache gut unterrichtet ist, ist das mündliche Latein weit gehend unerforscht, was u. a. an der Quellenlage liegt. Das Buch untersucht die Anlässe für lateinische Gespräche, die Inhalte der gelehrten Kommunikation und die Art des Erlernens und Lehrens der oralen Latinität. Neben einer Rekonstruktion der kommunikativen Standardsituationen, in denen Latein gesprochen wurde, untersucht die Studie die Normen sprechsprachlicher Kommunikation z. B. im Gerichtswesen, im Klerus, in der Diplomatie, im klösterlichen Alltag und an den Universitäten. Historische Einzelstudien, u. a. zu Petrarca, zum Konzil von Sens und dem Becket-Streit von 1164 sowie zum Regensburger Reichstag von 1471, zeigen exemplarisch auf, in welchen Zusammenhängen und von welchen Gesprächsteilnehmern Latein für die mündliche Kommunikation genutzt wurde und über welche Sprachkompetenz die Sprecher jeweils verfügten. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die orale Latinität des Mittelalters u. a. durch ein hohes Maß an Standardisierung und Formalisierung gekennzeichnet war, die in bestimmten Standardsituationen das Abrufen fester Textbausteine ermöglichte. Es handelte sich nicht um eine spontane, sondern um eine professionelle, rhetorisch weit gehend fixierte Kommunikation in wiederkehrenden Gesprächskonstellationen, die die volkssprachige Mündlichkeit nicht ersetzte, sondern ergänzte. Der Autor liefert mit dieser Studie einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der mittelalterlichen Latinität und Kommunikationsgeschichte.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Vergangenheitstempora Deutsch-Italienisch
7,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Sprachwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Stellen wir die Vergangenheitstempora der zwei Sprachen gegenüber, so stellt sich uns die Frage, wie der italienischsprachige Lernende die deutsche und der deutschsprachige Lernende die italienischen Gebrauchsbeschränkungen der Vergangenheitstempora mit seinem jeweiligen muttersprachlichen Vorverständnis zu verstehen vermag. Hieraus ergeben sich für den italienischsprachigen Lernenden der deutschen Sprache folgende interessante Fragen: 1.In welcher Art gehört das Präteritum zu einer höheren Stilebene als das Perfekt? 2.In welchen bestimmten Kontexten klingt das Perfekt und in welchen das Präteritum natürlich bzw. unnatürlich? 3.Wie lassen sich die Konturen, mit denen ein Sprecher eine Situation in sprachlichen Kontext repräsentieren will, erschließen? Für den deutschsprachigen Lernenden der italienischen Sprache ergeben sich hingegen folgende interessante Fragen: 1.Welche Gebrauchsbeschränkungen gibt es für das passato remoto und welche für das passato prossimo? 2.Wann gebrauche ich das imperfetto? 3.Wie verhält sich der Gebrauch der Vergangenheitstempora in den italienischen Medien? 4.Welche Vergangenheitstempora gebrauche ich für die mündliche Erzählung? Der richtige Gebrauch der fünft italienischen Vergangnheitstempora ist für einen deutschspragigen Lernenden sehr schwer. Der Gebrauch von imperfetto, passato prossimo, passato remoto ist ausschließlich von inhaltlichen Momenten abhängig, die sich aus dem Kontext ergeben. Der Austausch der drei Vergangenheitstempora würde den Inhalt eines Satzes gravierend verändern bzw. in vielen Fällen erst gar nicht möglich sein. Ein deutsches Imperfekt entspricht nicht automatisch den italienischen imperfetto usw. Die Lehrbücher für Schule und Studium behelfen sich hierbei mit Ausdrücken wie: Dauer, Wiederholung, begrenzt, einmalig, wirklich vergangen, weit zurückliegend, bis in die Gegenwart bedeutend usw. Es liegt auf der Hand, dass der Interpretationsspielraum sehr groß ist. Schwierig zu verstehen ist die Unterscheidung zuwischen morphologisch-grammatischen Begriff des Aspekts und der lexikalisch-semantischen Kategorie der Aktionsart. Die Individualisierung dieses Unterschieds ist für ein Lehrer der italienischen Sprache jedoch von hervorragender Bedeutung.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
The American way of life
6,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Englisch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2,0, Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Vechta-Diepholz-Oldenburg; Abt. Vechta, Sprache: Deutsch, Abstract: Lernziele Grobziel: Die Schüler sollen ihre Möglichkeiten des Ausdrucks und der Meinungs äußerung in der Fremdsprache üben und erweitern, indem sie sich mit der (oftmals klischeehaften) Darstellung kultureller Eigenheiten von Deutschen und Amerikanern auseinander setzen, und somit gleichzeitig ihre landeskundlichen Kenntnisse über die USA erweitern. Feinziele: Die Schüler sollen . eine kleine Anekdote zu einer amerikanischen Eigenart hörend verstehen, um sich situativ dem Thema zu nähern . ihr Vorwissen zum 'American way of life' aktivieren . in Einzel- oder Partnerarbeit jeder mindestens eine typisch amerikanische Lebensgewohnheit aufschreiben, um ihre Formulierungen durch die Verschriftlichung stärker zu reflektieren und somit abzusichern. . bei der Formulierung ihrer Aussage zum 'American way of life' Wörter-Bücher einsetzen, um Defizite im Wortschatz selbständig aufzufangen. . ihre Aussagen zum 'American way of life' groß auf Din A4-Blätter schreiben und für alle sichtbar aufhängen, so dass die sich anschließende Erläuterung für Sprecher und Hörer visuell unterstützt wird und eine wiederverwendbare Sammlung von Ideen entsteht. . (teilweise klischeehafte) Aussagen von Amerikanern zum 'German way of life' leise lesend verstehen, um neue Informationen über eigen- und fremdkulturelle Gewohnheiten zu gewinnen. . die Aussagen der Amerikaner mit Hilfe von neuen und bekannten Phrasen zur Meinungsäußerung kommentieren, um ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit zu trainieren und zu erweitern. . sich bewusst werden, dass die Darstellung des 'German way of life' implizite Informationen zum 'American way of life' enthält und fünf amerikanische Lebensgewohnheiten ihrer Wahl schriftlich formulieren. . einige der von ihnen verschriftlichen amerikanischen Eigenarten im Kurs vorstellen, so dass die Sammlung vom Beginn der Stunde ergänzt wird bzw. bei auftretenden Differenzen auch korrigiert oder modifiziert. . ihre landeskundlichen Kenntnisse zum 'American way of life' zu Hause nochmals erweitern, indem sie weitere Aussagen zum 'German way of life' auf implizite Informationen über amerikanische Lebensgewohnheiten untersuchen und diese schriftlich formulieren.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Pragmatik der Demonstrativpronomina in den iber...
109,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Auf der Basis von in natürlichen Handlungskontexten erhobenen Daten wird der Gebrauch des dreiteiligen Paradigmas der Demonstrativpronomina im Spanischen beschrieben. Während traditionell das spanische System als personenorientiert und zuletzt als distanzorientiert bezeichnet wurde, zeigt die Analyse der Belege, daß die durch den Sprecher und den/die Hörer gebildete Dyade den Gebrauch der Demonstrativpronomina steuert. Auf diese Weise werden sprecherseitige und hörerseitige, proximale, mediale und distale Räume sowie Bereiche, die innerhalb und solche, die außerhalb liegen, unterschieden. Die Abstraktion von den Sprechereignissen zu den ihnen zugrunde liegenden Räumen wird durch Graphiken leserfreundlich vermittelt. Kontrastiv zum Spanischen werden die beiden zweiteiligen Systeme des Katalanischen und des brasilianischen Portugiesisch behandelt. Die peninsulare Sprache weist eine große diatopische Variation auf, bei der zwei- und dreiteilige Systeme eng benachbart sind. In der südamerikanischen Sprache kontrastiert der mündliche und der schriftsprachliche Gebrauch. Der Sprachvergleich überschreitet die Romania, indem auch das Deutsche, das Finnische und das Japanische berücksichtigt werden. Im Anhang ist ein Fragebogen abgedruckt, der konkrete Sprechereignisse abbildet und als gemeinsamer Bezugspunkt für künftige sprachvergleichende Forschung zum Thema der Deixis konzipiert ist.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Tendenzen des Gegenwartsdeutschen am Beispiel d...
12,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Bergische Universität Wuppertal (Fachbereich Germanistik), Veranstaltung: Tendenzen des Gegenwartsdeutschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit mehreren Jahren stellt sich die Frage, ob das Deutsche einem Sprachverfall unterliegt. Bis heute behaupten Befürworter dieser These, dass die deutsche Sprache zu stark simplifiziert wird und gerade Jugendliche keinen grammatisch richtigen deutschen Satz mehr zu Stande bringen. Diese Arbeit soll zeigen, dass es sich jedoch vielmehr um einen Sprachwandel handelt, der sich seit Beginn der deutschen Sprache vollzieht und ohne diesen sie sich nicht hätte entwickeln können. 'Unter Entwicklung sind ... Prozesse zu verstehen, zu denen eine Vielzahl einzelner Veränderungen gehören, die in ihrer Gesamtheit für eine Weiterentwicklung der Sprache zeugen' (Starke 1986:605) Die Schriftsprache entspricht einer festgelegten Norm, die schwer zu verändern ist, außer natürlich durch neue Festlegungen, wie die Rechtschreibreform. Die mündliche Kommunikation ist zwar auch standardsprachlich festgelegt, sie unterliegt jedoch nicht solch starren Regeln. Demnach ist klar, dass sich Sprachwandel zuerst in der gesprochenen Sprache vollzieht. Meist zuerst in vereinzelten Regionen (Dialekt) oder in einigen sozialen Schichten (Soziolekt) gebräuchlich, breiten sich Neuerungen auf größere Gebiete oder eine größere Anzahl von Menschen aus. Jedoch können auch Entlehnungen aus anderen Sprachen, Sprachökonomie sowie das Stilbewusstsein der Sprecher Veränderungen der Sprache mit sich bringen. Es sollen nun Entwicklungstendenzen am Beispiel der Verben aufgezeigt werden, die hauptsächlich im Gegenwartsdeutschen festzustellen sind, jedoch muss an bestimmten Stellen auf frühere Entwicklungen eingegangen werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Bewertung von mündlicher Kommunikation im Fach ...
21,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2,0, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung 'Sprache ist eine komplexe, hochentwickelte Fähigkeit, die sich ohne bewusste Anstrengung oder formale Unterweisung beim Kind ganz spontan entwickelt und sich entfaltet, ohne dass das Kind sich der zugrundeliegenden Logik bewusst wird; sie ist qualitativ bei allen Menschen gleich und von allgemeineren Fähigkeiten wie dem Verarbeiten von Informationen oder intelligenten Verhalten zu trennen.' Sprache ist also in den Erbanlagen verankert, eine Fähigkeit, die man - im Normalfall - nicht erlernen muss. In einer soziobiologischen Studie von Dunbar aus dem Jahr 1996 wurde festgestellt, das sich 'die phylogenetische Entwicklung der Sprache an der kommunikativen Interaktion von zwei bis drei Individuen orientiert' , d.h. kommen zu einem Gespräch Menschen hinzu, teilt sich die Gruppe quasi automatisch in mehrere 2er und 3er Gruppen auf. Denn, um in einer grösseren Gruppe ein Gespräch zu führen, bedarf es rhetorischer Fähigkeiten, die wiederum nicht angeboren sind. Hier kommen wir nun zur Gesprächsfähigkeit, die beim Menschen nicht genetisch veranlagt ist, die aber elementar ist, für jegliche mündliche Leistung. 'Gesprächsfähig sind Kinder, wenn sie sachangemessen und partnerbezogen miteinander sprechen. Sie finden sich in verschiedenen gegebenen Gesprächssituationen zurecht und können Sprecher- und Hörerrollen einnehmen, einen Gegenstand oder Sachverhalt richtig erfassen und verständlich wiedergeben, als Person authentisch sein und sich in Kommunikation und Zusammenarbeit mit anderen an vereinbarte Regeln halten. In schwierigen Situationen ergreifen sie die Möglichkeit zur Metakommunikation und thematisieren problematische Punkte.' Dies bedeutet, ein grundlegendes Ziel muss es sein, Kinder gesprächsfähig zu machen. Mit der Gesprächsfähigkeit erlangen sie eine Befähigung, die wertvoll, ja elementar für ihr gesamtes schulisches, später berufliches, aber auch privates Leben ist. Will man eine Fähigkeit sinnvoll ausbilden, bedarf es einer permanenten Leistungskontrolle, um Stärken und Schwächen heraus zu finden, um diese dann wieder rum bestmöglichst zu unterstützen und zu fördern. In dieser Hausarbeit wird der Frage nachgegangen, wie man mündliche Kommunikation bewerten kann? Wo treten dabei Probleme auf? Wo liegen die Grenzen? ...

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot