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Zur Rolle des mentalen Lexikons in der Sprachpr...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 2,8, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter einem Lexikon versteht man ein nach Stichwörtern alphabetisch geordnetes Nachschlagewerk für alle Wissensgebiete oder für ein bestimmtes Sachgebiet, auch Wörterbuch genannt. Der menschliche Wortspeicher wird in der Linguistik als mentales Lexikon bezeichnet und ist ein Modell des sprachlichen Wortschatzes. In der Psycholinguistik bezeichnet man einen sprachlichen Wissensbestand im Langzeitgedächtnis, in dem die Wörter einer Sprache mental repräsentiert sind, als mentales Lexikon. Das mentale Lexikon muss einem Sprecher für die Verwendung von Wörtern Informationen über die Lautform, über die orthografische Form, über die syntaktische sowie semantische Eigenschaften von Wörtern bereitstellen. Trotz der ähnlichen Bezeichnungen und auch inhaltlichen Überschneidungen gibt es organisatorische und inhaltliche Unterschiede zwischen dem Wörterbuch und dem mentalen Lexikon. Diese Unterschiede werden in der Psycholinguistik meist durch Versprecher erforscht. Die alphabetische Ordnung des Wörterbuches kann nicht auf das mentale Lexikon übertragen werden, da hierbei bei einem Versprecher ein alphabetisch benachbartes Wort gewählt würde. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass dies nicht der Fall ist. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass die Wörter teilweise tatsächlich nach ihren Anlauten sortiert sind. Mitentscheidend sind aber auch andere Aspekte der Lautstruktur, wie der Auslaut, das Akzentmuster sowie der Vokal mit dem Hauptakzent. Diese Arbeit wirft die Frage auf, wie Wörter im mentalen Lexikon gespeichert werden. Die Fragstellung wird anhand des Beispiels der Flexionsendungen diskutiert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 22.10.2020
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Das mentale Lexikon im Spannungsfeld zwischen D...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,0, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Veranstaltung: Hauptseminar Denken und Sprechen, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kann es ein Denken geben ohne diesen Prozess? Gibt es vor- oder aussersprachliches Denken und formt sich dann dieser Gedanke in einem zweiten Schritt in der Sprache den passenden Ausdruck? Ist also die Sprache nur der Formulator des Denkens, und wird die Sprache, die ja einem ständigen Veränderungsprozess unterworfen ist und vom Sprecher - innerhalb gewisser Grenzen - individuell geformt werden kann, dem Denken passgenau nachgeformt? Oder ist es vielmehr andersherum und sind Gedanke und Wort oder Denken und Sprechen viel enger verknüpft und laufen gleichzeitig ab? Sind es vielleicht sogar die Grenzen der Sprache, die auch die Grenzen unseres Denkens, wenn nicht gar unserer Wahrnehmung darstellen, weil ja, was nicht formuliert werden kann, auch nicht gedacht werden kann? Auch die Psycholinguistik, die sich ja mit den kognitiven und psychologischen Prozessen, die beim Sprechen im Sprecher ablaufen, beschäftigt , hat sich in diese Debatte eingeschaltet. Dabei beruhen die theoretischen Modelle der Psycholinguistik zwar auf Grundannahmen über den Zusammenhang zwischen Denken und Sprechen, diese scheinen aber eher implizite Voraussetzungen zu sein, als dass sie bei der Modellbildung reflektiert würden. Diese Arbeit soll daher anhand eines zentralen Konzepts der Psycholinguistik, des mentalen Lexikons nämlich, untersuchen, welche Grundannahmen dieses Modell in seinem Bezug zum Denken und zum Sprechen prägen.

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Versprecher als Daten für ein Sprachproduktions...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für Allgemeine Linguistik), Veranstaltung: Proseminar 'Psycholinguistik: Sprachperzeption' , 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei Versprechern (engl. slips of the tongue, speech errors) handelt es sich um kein pathologisches, sondern um ein ganz alltägliches Phänomen, vor dem kein Sprecher sicher ist. Die Untersuchung von Versprechern im Rahmen der Psycholinguistik ist dem Bereich der Sprachproduktion und nicht dem der Sprachperzeption zuzuordnen. Wie ein Verständnis dieser ungewollt missglückten Äusserungen von Seiten des Hörers unter dem Blickwinkel der Sprachperzeption dennoch möglich ist und abläuft soll in der vorliegenden Arbeit weitgehend ausgeklammert bleiben. Die sprachwissenschaftliche Untersuchung von Versprechern gibt nicht nur Aufschluss über physiologische, psychische, mentale und kognitive Vorgänge bei der Sprachproduktion, sondern kann auch einen Nachweis für die psychische Realität linguistischer Einheiten und Prozesse liefern. Dies soll und kann hier jedoch ebenfalls nicht näher behandelt werden. Nach einer kurzen Darstellung einiger wichtiger, bahnbrechender Werke in der Versprecherforschung soll eine Definition von Versprechern versucht und einige Hinweise zu Versprechern als Datentyp gegeben werden. Daran schliesst sich die Diskussion einer möglichen Klassifikation von Versprechern an. Nach Betrachtungen zur Häufigkeitsverteilung von Versprechern auf die unterschiedlichen, im Rahmen des Klassifikationsversuchs vorgestellten Kategorien und einer (im gegebenen Rahmen notwendigerweise) auswahlartigen Darstellung von Regularitäten, denen das Auftreten von Versprechern unterliegt, sollen schliesslich Konsequenzen aus den Versprecherdaten für die Architektur eines möglichen Sprachproduktions- bzw. Sprachplanungsmodell dargestellt werden. Den Abschluss bilden einige Ausführungen zu Reparaturen von Versprechern, die sowohl auf Eigeninitiative des Sprechers als auch auf Initiative des Hörers hin oder in Interaktion der beiden Gesprächspartner miteinander entstehen können.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 22.10.2020
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 2,8, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter einem Lexikon versteht man ein nach Stichwörtern alphabetisch geordnetes Nachschlagewerk für alle Wissensgebiete oder für ein bestimmtes Sachgebiet, auch Wörterbuch genannt. Der menschliche Wortspeicher wird in der Linguistik als mentales Lexikon bezeichnet und ist ein Modell des sprachlichen Wortschatzes. In der Psycholinguistik bezeichnet man einen sprachlichen Wissensbestand im Langzeitgedächtnis, in dem die Wörter einer Sprache mental repräsentiert sind, als mentales Lexikon. Das mentale Lexikon muss einem Sprecher für die Verwendung von Wörtern Informationen über die Lautform, über die orthografische Form, über die syntaktische sowie semantische Eigenschaften von Wörtern bereitstellen. Trotz der ähnlichen Bezeichnungen und auch inhaltlichen Überschneidungen gibt es organisatorische und inhaltliche Unterschiede zwischen dem Wörterbuch und dem mentalen Lexikon. Diese Unterschiede werden in der Psycholinguistik meist durch Versprecher erforscht. Die alphabetische Ordnung des Wörterbuches kann nicht auf das mentale Lexikon übertragen werden, da hierbei bei einem Versprecher ein alphabetisch benachbartes Wort gewählt würde. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass dies nicht der Fall ist. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass die Wörter teilweise tatsächlich nach ihren Anlauten sortiert sind. Mitentscheidend sind aber auch andere Aspekte der Lautstruktur, wie der Auslaut, das Akzentmuster sowie der Vokal mit dem Hauptakzent. Diese Arbeit wirft die Frage auf, wie Wörter im mentalen Lexikon gespeichert werden. Die Fragstellung wird anhand des Beispiels der Flexionsendungen diskutiert.

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Psycholinguistik
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz (Angewandte Sprachwissenschaft), Veranstaltung: Textproduktion, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Innerhalb der Linguistik existieren verschiedene Ansätze zur Betrachtung von Texten. Der konversationsanalytische Ansatz behandelt Texte als Träger sprachlicher Interaktion unter Einbeziehung von Beschreibungskonstrukten aus der Sprechakttheorie. Beim textlinguistischen Ansatz werden Texte unter dem Blickpunkt des Struktur- und Formkontrastes analysiert und beschrieben. Der psycholinguistische Ansatz betrachtet Texte im Hinblick auf den Sprecher als Sprachplaner und -erzeuger, wobei Wissensvoraussetzungen und textspezifische prozesssteuernde Faktoren eine Rolle spielen. (Stutterheim/Kohlmann 2003) Die Sprachproduktion ist ein vernachlässigtes Teilgebiet der Psycholinguistik, besonders gilt dies für die Textproduktion, denn es existiert kein einziges ausgearbeitetes Modell für den gesamten Textproduktionsprozess aus psycholinguistischer Sicht. Es gibt allenfalls Untersuchungen über einzelne Prinzipien und Prozesse der Textproduktion. (Herrmann/Hoppe-Graff 1989) Daher ist es schwierig eine umfassende Behandlung dieses Teilgebietes zu liefern. In dieser Arbeit ist von Interesse, welche Herausforderungen sich dem Sprachproduzenten bei der Äusserung komplexer sprachlicher Einheiten - über die Wort- und Satzplanung hinaus - stellen. Welche kognitiven Prozesse finden bei der Planung von Texten (vor allem auf makrostruktureller Ebene) statt? Ein Text ist in diesem Zusammenhang als satzübergreifende komplexe sprachliche Äusserung zu verstehen. (Stutterheim/Kohlmann 2003) Dabei soll vernachlässigt werden, ob es sich um schriftlich oder mündlich produzierte Texte handelt. Vor allem der Aspekt der Adressatenorientierung und der Kohärenzherstellung sind in dieser Arbeit von Bedeutung. Zunächst möchte ich ein allgemeines Sprachbenutzermodell einführen, welches die grundlegenden kognitiven Prozesse der Sprachproduktion behandelt. Anschliessend werden kurz zwei Beschreibungsmodelle kognitiver Aspekte der Textproduktion dargestellt. Darauf aufbauend sollen dann Stufen der Textproduktion in Anlehnung an Herrmann und Hoppe-Graff (1989) ausführlich behandelt werden. Und schliesslich möchte ich Textordnungsprobleme, welche Feilke (1988) aufzeigt, behandeln, mit welchen ein Textproduzent über die Planung einzelner Sätze hinausgehend konfrontiert wird. Zur Veranschaulichung sollen schlussendlich die zuvor herausgearbeiteten Prinzipien und Prozesse am Beispiel der Produktion einer Erzählung betrachtet werden.

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Stand: 22.10.2020
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 2,8, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter einem Lexikon versteht man ein nach Stichwörtern alphabetisch geordnetes Nachschlagewerk für alle Wissensgebiete oder für ein bestimmtes Sachgebiet, auch Wörterbuch genannt. Der menschliche Wortspeicher wird in der Linguistik als mentales Lexikon bezeichnet und ist ein Modell des sprachlichen Wortschatzes. In der Psycholinguistik bezeichnet man einen sprachlichen Wissensbestand im Langzeitgedächtnis, in dem die Wörter einer Sprache mental repräsentiert sind, als mentales Lexikon. Das mentale Lexikon muss einem Sprecher für die Verwendung von Wörtern Informationen über die Lautform, über die orthografische Form, über die syntaktische sowie semantische Eigenschaften von Wörtern bereitstellen. Trotz der ähnlichen Bezeichnungen und auch inhaltlichen Überschneidungen gibt es organisatorische und inhaltliche Unterschiede zwischen dem Wörterbuch und dem mentalen Lexikon. Diese Unterschiede werden in der Psycholinguistik meist durch Versprecher erforscht. Die alphabetische Ordnung des Wörterbuches kann nicht auf das mentale Lexikon übertragen werden, da hierbei bei einem Versprecher ein alphabetisch benachbartes Wort gewählt würde. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass dies nicht der Fall ist. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass die Wörter teilweise tatsächlich nach ihren Anlauten sortiert sind. Mitentscheidend sind aber auch andere Aspekte der Lautstruktur, wie der Auslaut, das Akzentmuster sowie der Vokal mit dem Hauptakzent. Diese Arbeit wirft die Frage auf, wie Wörter im mentalen Lexikon gespeichert werden. Die Fragstellung wird anhand des Beispiels der Flexionsendungen diskutiert.

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Stand: 22.10.2020
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Das mentale Lexikon im Spannungsfeld zwischen D...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,0, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Veranstaltung: Hauptseminar Denken und Sprechen, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kann es ein Denken geben ohne diesen Prozess? Gibt es vor- oder außersprachliches Denken und formt sich dann dieser Gedanke in einem zweiten Schritt in der Sprache den passenden Ausdruck? Ist also die Sprache nur der Formulator des Denkens, und wird die Sprache, die ja einem ständigen Veränderungsprozess unterworfen ist und vom Sprecher - innerhalb gewisser Grenzen - individuell geformt werden kann, dem Denken passgenau nachgeformt? Oder ist es vielmehr andersherum und sind Gedanke und Wort oder Denken und Sprechen viel enger verknüpft und laufen gleichzeitig ab? Sind es vielleicht sogar die Grenzen der Sprache, die auch die Grenzen unseres Denkens, wenn nicht gar unserer Wahrnehmung darstellen, weil ja, was nicht formuliert werden kann, auch nicht gedacht werden kann? Auch die Psycholinguistik, die sich ja mit den kognitiven und psychologischen Prozessen, die beim Sprechen im Sprecher ablaufen, beschäftigt , hat sich in diese Debatte eingeschaltet. Dabei beruhen die theoretischen Modelle der Psycholinguistik zwar auf Grundannahmen über den Zusammenhang zwischen Denken und Sprechen, diese scheinen aber eher implizite Voraussetzungen zu sein, als dass sie bei der Modellbildung reflektiert würden. Diese Arbeit soll daher anhand eines zentralen Konzepts der Psycholinguistik, des mentalen Lexikons nämlich, untersuchen, welche Grundannahmen dieses Modell in seinem Bezug zum Denken und zum Sprechen prägen.

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Stand: 22.10.2020
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Versprecher als Daten für ein Sprachproduktions...
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